Yuko Abe-Haueis

Die in Japan geborene Yuko Abe-Haueis, Leiterin des Fortepiano- Festivals Stuttgart, ist eine gefragte Pianistin in Europa und Asien. Sie studierte Klavier bei Sakiko Nagayo an der Senzoku Musikhochschule in Tokio, Japan. In weiteren Studien an der Schola Cantorum Basiliensis und der Musikhochschule Zürich vertiefte sie Möglichkeiten des Interpretierens auf dem Fortepiano, dem Cembalo und dem Basso continuo. Auf ihrem Hammerflügel nach Johann Fritz 1825, erbaut von Michael Walker, gelingt es ihr, in Konzerten Klangfarben und Werke des 18. und 19. Jahrhunderts dem Publikum nahezu originalgetreu nachempfinden zu lassen. Gefragt ist Yuko Abe-Haueis aber auch mit ihrem Instrument als Liedbegleiterin und Solistin zur Aufführung zeitgenössischer Werke. Seit 2010 organisiert und leitet Yuko Abe-Haueis mit großem Engagement das jährlich stattfindende Fortepiano-Festival Stuttgart, lädt international bekannte Künstler ein und sucht nach neuen Wegen, Musik für Kinder und Erwachsenen erlebbar zu machen.


Dmitry Ablogin

Dmitry Ablogin gehört zu den aufstrebenden Pianisten der jüngeren Generation, die sich dem historischen Instrumentarium verschrieben haben. Die Grundlage dazu bildet die profunde traditionelle Klavierausbildung an der Moskauer Gnessin-Akademie, wo er 2012 mit Auszeichnung abschloss und in der Folge mit mehreren ersten Preisen ausgezeichnet wurde, z. B. beim N.-Rubinstein-Wettbewerb (Paris) und beim„Germany Piano Open“-Wettbewerb (Hannover). In der Hammerklavier-Klasse von Jesper B. Christensen setzte er seine Studien an der Frankfurter Musikhochschule fort. Beim 1. Internationalen Chopin-Wettbewerb auf historischen Instrumenten in Warschau 2018 sorgte sein Sinn für das romantische Klavierspiel für großes Aufsehen und führte ihn ins Finale. Dmitry konzertierte in der Schweiz, in Italien, Deutschland, Dänemark, Polen, Frankreich, zuletzt in den USA beim Miami-Klavierfestival und demnächst beim renommierten Festival „Chopin und sein Europa“ in Warschau. Dimitry Ablogin gewann den 2. Preis und Publikumspreis des diesjährigen „Concours Musica Antiqua“ in Brügge.


Miriam Betz

Miriam Betz hat im Februar 2019 ihr Schulmusik-Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart abgeschlossen. Dort hat sie im Hauptfach Violine bei Prof. Christine Busch und Isabelle Farr, wie auch Klavier bei Andreas Dürr absolviert. Ihr besonderes Interesse gilt zudem der historischen Aufführungspraxis auf beiden Instrumenten. Dies führte sie zunächst über Meisterkurse und Unterrichte bei Prof. Stefania Neonato, Nazar Kozhukhar, Henning Wiegräbe und Frithjof Smith zum Studiengang der historischen Tasteninstrumente, indem sie derzeit mit den Hauptfächern Hammerklavier und Cembalo an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Stefania Neonato und Johannes Fiedler studiert. Sie ist tätig als Musikpädagogin, freischaffende Violinistin und Pianistin und als Chor- und Orchesterdirigentin. Für ihre Ensembles schreibt sie eigene Arrangements.

 


Shiori Tanaka

Shiori Tanaka wurde 1994 in Shimane/Japan geboren. Nach ihrem ersten Diplom im Fach Klavier an der Musikhochschule Kunitachi in Tokio studiert sie Hammerklavier bei Prof. Stefania Neonato an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Sie erhielt Preise bei dem "PIARA internationalen Wettbewerb" und "Japan Klassische Musik Wettbewerb" und spielte mit dem polnischen Prima Vista Streichquartett. Während des Studiums hatte sie Klavierunterricht bei Prof. Yosuke Nino, Prof. Akiko Kitagawa und Prof. Michael Hauber.

 


Angelika Weller-Sathi

Angelika Weller-Sathi ist Buchhändlerin in Tübingen. Als Tochter eines Kirchenmusikers hat sie klassische Musik quasi mit der Muttermilch aufgesogen. Besonders gern bringt sie ihre Passionen Musik und Buch zusammen: Wenn Sie vor Publikum über Musik und Musiker liest und spricht, verspricht dies immer ein ganz besonderes eindrucksvolles Musikerlebnis zu werden.