Eröffnungskonzert

Samstag, 12.10.2019,  19.00 Uhr - Haigstkirche, Alte Weinsteige 103, 70597 Stuttgart

 

Eine Künstlerliebe

 

„Welch eine unsympathische Frau, diese Sand! Ist das denn wirklich eine Frau? Ich möchte es bezweifeln!“

„Sagen Sie, dieser Chopin – ist das ein Mädchen?“

 

Im Oktober 1836 lernten sich Frédéric Chopin und die französische Schriftstellerin George Sand auf einer von Franz Liszt ausgerichteten Abendveranstaltung kennen. Die Reaktionen ihrer ersten Begegnung lassen kaum erahnen, dass aus beiden zwei Jahre später ein Liebespaar wurde. Doch Gegensätze ziehen sich bekanntlich an: so auch der feingeistige, sanftmütige Chopin und Sand, eine Galionsfigur der Pariser Bohème, die gern durch männliche Attitüden provozierte. Das Konzert lässt Sie eintauchen in diese neun Jahre währende Beziehung, die geprägt war vom Leben in Paris und Sommeraufenthalten auf Sands Landsitz in Nohant. Yuko Abe-Haueis wird Werke von Frédéric Chopin spielen, Angelika Weller-Sathi liest aus dem literarischen Œuvre George Sands.

 

Programm

 

Ouverture

Einleitung Der polnische Musikpoet

 

Prelude op. 28 Nr. 4

Die provokante George Sand, verliebt und zögerlich

 

Berceuse op. 57

Mallorca, bezaubernd und ungesund

 

Walzer op. 64 Nr.1 und op. 64 Nr. 2

Winter und Flucht aus Mallorca

 

Nocturne op. 48 Nr. 1

Chopin, Ästhet und Salonlöwe

 

Fantaisie Impromptu op. 66

Chopins Persönlichkeit

 

Nocturne cis-moll Op posth

 

 

Zum anhören ... Nocturne op. 48 Nr. 1 Prelude op. 28 Nr. 4, Berceuse op. 57Nocturne op. 48 Nr. 1, Fantaisie Impromptu op. 66,

Quelle Bild: Delacroix


Konzert

Sonntag, 13.10.2019,  19.00 Uhr -Villa Schwalbenhof, Schwalbenhof, 71116 Gärtringen

 

Eine Künstlerliebe

 

„Welch eine unsympathische Frau, diese Sand! Ist das denn wirklich eine Frau? Ich möchte es bezweifeln!“

„Sagen Sie, dieser Chopin – ist das ein Mädchen?“

 

Im Oktober 1836 lernten sich Frédéric Chopin und die französische Schriftstellerin George Sand auf einer von Franz Liszt ausgerichteten Abendveranstaltung kennen. Die Reaktionen ihrer ersten Begegnung lassen kaum erahnen, dass aus beiden zwei Jahre später ein Liebespaar wurde. Doch Gegensätze ziehen sich bekanntlich an: so auch der feingeistige, sanftmütige Chopin und Sand, eine Galionsfigur der Pariser Bohème, die gern durch männliche Attitüden provozierte. Das Konzert lässt Sie eintauchen in diese neun Jahre währende Beziehung, die geprägt war vom Leben in Paris und Sommeraufenthalten auf Sands Landsitz in Nohant. Yuko Abe-Haueis wird Werke von Frédéric Chopin spielen, Angelika Weller-Sathi liest aus dem literarischen Œuvre George Sands.

 

Programm

 

Ouverture

Einleitung Der polnische Musikpoet

 

Prelude op. 28 Nr. 4

Die provokante George Sand, verliebt u. zögerlich

 

Berceuse op. 57

Mallorca, bezaubernd und ungesund

 

Walzer op. 64 Nr.1 und op. 64 Nr. 2

Winter und Flucht aus Mallorca

 

Nocturne op. 48 Nr. 1

Chopin, Ästhet und Salonlöwe

 

Fantaisie Impromptu op. 66

Chopins Persönlichkeit

 

Nocturne cis-moll Op posth

 


Young Talents

Freitag, 25.10.2019, 19.00 Uhr - Musikhochschule Stuttgart, Orchesterprobenraum, Urbanstraße 25, 70182 Stuttgart

 

 

Chopin studierte intensiv die Kompositionen der älteren Meister. Leidenschaftlich befasste er sich mit Johann Sebastian Bach, dessen Werke er mit perfekten geometrischen Figuren verglich. Doch auch seinen Zeitgenossen schenkte er viel Beachtung: In seiner Warschauer Zeit spielte der Pianist oft Kompositionen von Johann Nepomuk Hummel, Franz Liszt zählte zu seinem Freundeskreis in Paris, und auf seinen Reisen lernte Chopin auch die Nocturnes des Iren John Field kennen. Das Konzertprogramm erforscht diese vielfältigen europäischen Einflüsse. Aus diesem Studium leitete Chopin auch seine Arbeit als Klavierpädagoge ab. Seinen Schülern vermittelte er: „Das Letzte ist die Einfachheit … Jeder, der dies sofort erreichen will, wird niemals Erfolg haben; man kann nicht mit dem Ende beginnen. Man muss viel studiert haben, sogar ungeheuer viel, um dieses Ziel zu erreichen; das ist keine leichte Sache.“

 

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Bildquelle: Wikicommon


Duo Abend

Samstag, 9.11.2019, 19 Uhr - St Veit Kirche, Kirchstraße, 71116 Gärtringen

 

Chopin schätzte die Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart sehr. Früh beschäftigte er sich mit dessen Werk, und die Hochachtung drückt sich auch darin aus, dass er für seine Totenmesse die Aufführung von Mozarts Requiem wünschte. Diese Wertschätzung soll im heutigen Programm aufgegriffen werden. Ausgangspunkt bildet Mozarts Sonate für Violine und Klavier (KV 454), der eine Reise in die Welt der Romantik folgt. Hierzu zählt auch die Musik von Franz Schubert, die Chopin – kurz nach Schuberts Tod – während seiner Aufenthalte in Wien kennen lernte. Gut möglich, dass Chopins Idee, oft auch kurze Stücke zu schreiben, von Schubert inspiriert war.

 

Aus diesen und anderen Einflüssen entwickelte Chopin eine ganz eigene, unverkennbare Tonsprache. Schon 1831 schrieb Robert Schumann: „Chopin kann nichts schreiben, wo nicht spätestens nach dem siebten, achten Takt ausgerufen werden muss: Das ist Chopin!“

 

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Bildquelle: Bisson


Duo Abend

Sonntag, 10.11.2019,  19.00 Uhr -  Haigstkirche, Alte Weinsteige 103, 70597 Stuttgart

 

Chopin schätzte die Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart sehr. Früh beschäftigte er sich mit dessen Werk, und die Hochachtung drückt sich auch darin aus, dass er für seine Totenmesse die Aufführung von Mozarts Requiem wünschte. Diese Wertschätzung soll im heutigen Programm aufgegriffen werden. Ausgangspunkt bildet Mozarts Sonate für Violine und Klavier (KV 454), der eine Reise in die Welt der Romantik folgt. Hierzu zählt auch die Musik von Franz Schubert, die Chopin – kurz nach Schuberts Tod – während seiner Aufenthalte in Wien kennen lernte. Gut möglich, dass Chopins Idee, oft auch kurze Stücke zu schreiben, von Schubert inspiriert war.

 

Aus diesen und anderen Einflüssen entwickelte Chopin eine ganz eigene, unverkennbare Tonsprache. Schon 1831 schrieb Robert Schumann: „Chopin kann nichts schreiben, wo nicht spätestens nach dem siebten, achten Takt ausgerufen werden muss: Das ist Chopin!“

 

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Bildquelle: Wikicommon


Klassik ist Klasse

Mittwoch, 13.11.2019, 11.00 Uhr - Gemeindehaus, 71116 Gärtringen

 

 

Es erwartet die Schüler ein spannend moderiertes Konzert rund um Frederic Chopin, seine Musik, Familie, Freunde und Wegbegleiter. Das Festivalensemble wird ausgewählte Werke der Komponistin vorstellen und mit Erklärungen die Besonderheiten der Instrumente näher bringen.

 

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Bildquelle: Zelazowa


Abschlusskonzert

 Sonntag, 1.12.2019, 14.30 Uhr - Schäferhauser Str. 10/2, 73240 Wendlingen

 

Dmitry Ablogin gehört zu den aufstrebenden Pianisten die sich dem die sich dem historischen Instrumentarium verschrieben haben. historischen Instrumentarium verschrieben haben.. Die Grundlage dazu bildet die profunde traditionelle Klavierausbildung an der Moskauer Gnessin-Akademie, wo er 2012 mit Auszeichnung abschloss und in der Folge mit mehreren ersten Preisen ausgezeichnet wurde, z. B. beim N.-Rubinstein-Wettbewerb (Paris) und beim „Germany Piano Open“-Wettbewerb (Hannover). Beim 1. Internationalen Chopin-Wettbewerb auf historischen Instrumenten in Warschau 2018 sorgte sein Sinn für das romantische Klavierspiel für großes Aufsehen und führte ihn ins Finale. Dimitry Ablogin gewann den 2. Preis und Publikumspreis des diesjährigen „Concours Musica Antiqua“ in Brügge.

 

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Bildquelle: Wikicommon